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Nachdem sich der Traffic auf meinem Blog hier wohl wieder beruhigt hat, habe ich gestern mal den Blick über Hamburg genossen. Die Bar in der man frau das kann nennt sich 20up und ist gaaaaanz oben im 20sten Stock (hättest Du’s erraten?) des Riverside Hotel. Okay, die Cocktails sind teuer, es ist voll und die Musik trifft gar nicht meinen Geschmack. ABER, die Cocktails sind lecker. Und der Blick lohnt sich alle mal. Mir wurde gesagt, dass man bei Gang auf’s Stille Örtchen einen wunderbaren Blick in Richtung Michel hat, während frau nur den regulären Blick Richtung Hafen genießen darf.

Die Freude über das Wochenende wurde eben durch diese Meldung getrübt. Dabei wurde die Fahrt Kiel-Hamburg mit dem RE gerade wieder teurer. Tieeeeef durchatmen…. nicht aufregen. Ein….aus….ein….aus…

Hmm, schreib ich nun billingual oder nicht?

Deutsche Version:

Wow, irgendwas mysteriöses passiert hier. Ich poste über Stu und gestern hatte ich 961 views… davon über 800 in dem Stu beitrag. What the f***? Wo kommt ihr alle her? Kann mich mal bitte jemand aufklären? ich meine: hey danke für Eure visits denn: ich bin hier gelistet.

And an English version:

Something really weird is happening right now. I am bloging about Stu and all of a sudden my blog had 961 views just yesterday… more than 800 on the Stu entry. What the f***? Where are you all from? Could anyone please enlighten me? Puh-leeease? Oh well: Thanks for visiting anyways cause I am already listed here

Oh, do you actually think I should blog in English?

massenhaft Referrals von irgendwelchen Emailadressen…spannend. Wer seid ihr und woher kommt ihr? *lol*

Oh, gestern hatte ich eine Excel Schulung von der Firma aus… einen Einführungskurs. Also, wenn Ihr euch schon immer gefragt habt, wie ihr ein leeres Tabellenblatt öffnet, dann könnt ihr jetzt beruhigt mich fragen. Oder aber wie man dann ein Dokument speichert. Ja, genau vor Euch seht ihr nun die Expertin in all den Dingen, die wir eh schon über Excel wissen.

Immerhin weiß ich jetzt, dass ich mit Strg + . das aktuelle Datum einfügen kann in Excel. Jaha, um sowas Tolles zu lernen, habe ich gestern 8 Stunden Excel Training gemacht.

Heute ist doof, weil…

… Montag

… Zahnschmerzen

… es regnet

… die Sonne ist im Urlaub

… ich hab keinen Urlaub

… ich hasse Zahnärzte auch wenn die Tante am Telefon eben echt nett war

… im Büro passiert mal wieder gar nichts außer dass ich die doofen Aufgaben und Emails bekomme

… und überhaupt und sowieso.

Danke für’s zuhören lesen. Morgen wieder ohne Monday-Blues…

ich bin ja überzeugte Innocent Trinkerin. Oder war, bevor ich meine eigene kleine Smoothie Maschine erstanden habe. Das hält mich natürlich nicht davon ab in unregelmäßigen Abständen den Blog der lieben Innocent Macher in London zu verfolgen. Und über den bin ich da gestolpert? Stu…

Ich weiß gar nicht was ich besser finde… das Bild oder die Kommentare…

And Stu if you actually read this here come the translation just for you ;-)

I love the Innocent Smoothies. And I still do eventhough I now own my very own Smoothie maker. Because of that I quiet regularly (or something like that) follow the Innocent blog from the lovely London crew. What do I find there the other day? Stu…

Actually I am not sure what I like best about that entry… the picture of Stu or the really funny comments…

Es war mal wieder an der Zeit meine Haarpracht zu verändern. Also habe ich den Versuch gestartet einen neuen Topfriseur finden.

Der Friseur meines Vertrauens ist ja nun mehrere Hundert Kilometer von mir entfernt und das ist einfach zu weit. Trotz Chinese Headmassage.

Ein neuer Meister des Fachs musste also her und somit bin ich also bei einem erneuten Versuch einen guten Friseur zu finden auf Jens gestoßen. Ich sitze also auf den hippen knatschgrünen Sessel im Salon als eben jener angewedelt kommt. Als er meine Haare sieht schlägt er die Hände über dem Kopf zusammen und meint: „Oh N E I N! Oh, wer hat Dir denn vorher die Haare geschnitten? Das ist ja… also nein, so geht das aber nicht!“ Na danke dachte ich so bei mir. Aber nun war Jens aka Uwe Kröger aka Frank the Weddingplaner voll in seinem Element und hat gewaschen und geschnippelt und hier und da gezupft und getönt und eine Haarpackung gemacht (Hach, Deine Haare sind so stumpf, die glänzen ja gar nicht richtig. UNglaublich!) und dann wurden meine Haare in warme Handtüchern eingepackt und ewig gefönt und gestylt und nochmal gezupft und nachgeschnitten und dann waren sie…. KURZ! Also jedenfalls sehr viel kürzer als ich es wollte. Das tat dem Jens aber kein bisschen leid, denn „mal ehrlich, Du hast einfach nicht das Gesicht für so lange Haare“. Aha…

Aber weil ich ein bisschen geschmollt habe hat der Jens mit dann ein tolles Shampoo und irgendwo ein Curly Loops Irgendwas zeugs geschenkt, mit denen meine Haare jetzt mehr glänzen.

Mal sehen ob ich meine Haarpracht noch einmal dem guten Frank…äh Jens anvertrauen kann.

Gestern hatte ich meine erste Begegnung mit der Niederländischen Sprache. Oh, nein. So ganz stimmt das ja nicht. Ich erinner mich da an lustige Segler-Begegnungen auf der Kieler Woche oder den Niederlande-Urlaub letztes Jahr… aber das tut hier ja gerade nicht zur Sache.

Also, gestern hatte ich meine erste Stunde Niederländisch. Geschickter Weise beginne ich den Kurs ja drei Unterrichtsstunden zu spät, also die andere können schon Kaffee bestellen und ich weiß nicht mal wie man das alles richtig ausspricht. Aber egal, das hol ich locker auf. Jedenfalls habe ich gelernt, dass es im Niederländischen nur zwei bestimmte Artikel gibt – sehr gut. Und keinen Nominativ und so. Noch besser. Minimalgrammatik nennt meine sprachwissenschaftlich begabte Schwester das.

Minimalgrammatik klingt bestens, wenn man es darum geht eine Sprache zu lernen… finde ich jedenfalls.

In diesem Sinne: Heb nog een andere mooie avond

Als Vorableserin bekomme ich ja hin und wieder schöne Bucher zu geschickt. Für dieses hatte die Post etwas länger gebraucht, deswegen hat die Rezension auch auf sich warten lassen. Aber hier kommt sie:

„Der norwegische Gast“
Anne Holt, Übersetzung: Gabriele Haefs
Piper Nordiska
2008, 336 Seiten

Die Gestaltung des Hardcover-Buches „Der norwegische Gast“, eine rote Hauswand mit großen Eiszapfen und Schneeverwehungen, ist anmutig wie düster, wunderschön und zugleich bedrängend. Der Umschlag vermittelt so einen direkten Einblick in das Buch und wirkt wie ein Spiegel in die Geschichte.

Wer Hanne Wilhelmsen, die Ermittlerin, nicht kennt wird sich nach den ersten Seiten wundern. Nicht nur sitzt die Ermittlerin im Rollstuhl, sie lebt auch in einer lesbischen Beziehung mit einem Kind. Eine Anhäufung von Minderheitenthematiken mag man denken, doch einiges wird erklärt. Hanne war nicht immer behindert und dieser Fall ist der erste nach Ihrem Unfall, der die Behinderung mit sich brachte. Hannes Charakter wird nach und nach sehr liebevoll von Holt entschlüsselt und wird wie eine Freundin.

Die Umstände, die Hanne wieder zu einer Ermittlerin machen, erinnern an „The Shining“. Ein Zugunglück lässt die Reisenden in einem Schneesturm in Finse im Hotel des Ortes stranden. Verschieden Menschen treffen auf engstem Raum aufeinander, Handballerinnen treffen auf die Mitglieder der Staatskommission, Deutsche treffen auf Südafrikaner, Jung auf Alt. Früher oder später scheint das Chaos vorprogrammiert.

Hanne verbleibt als stille Beobachterin, verschließt sich vor Kontakten. Trotzdem sammelt sie einige Menschen um sich: die Hoteldirektorin Berit, den Arzt Magnus Streng, den Anwalt Geir Rugholmen und den Jungen Adrian. Alle vier berühren sie auf verschiedene Art und Weise, werden zu Freunden obwohl sie sich hartnäckig gegen Zwischenmenschlichkeit wehrt und helfen erheblich bei der Aufklärung des Falles.

Doch was ist der Fall? Nach der ersten Nacht wird der bekannter Prediger Cato Hammer erschossen im Schnee vor dem Hotel gefunden. 196 Verdächtige weilen zu dem Zeitpunkt im Hotel. Der Fall geht auch an Hanne nicht vorbei und sie bildet mit Geir, Berit und Magnus das provisorische Ermittlerteam – wenn auch widerwillig. Auf der ersten Mord folgt ein zweiter, ein weiteres Mitglied der Staatskommission Roar Hanson. Die vermeidliche Tatwaffe: ein Eiszapfen. Die Gäste sind panisch, die Ermittler ratlos. Kurz vor seinem Tod versucht Roar sich Hanne mitzuteilen, die Konversation wurde unterbrochen und Roar nahm die möglich Klärung des Falles mit in den Tod.

Im Hotel wechselt Panik zwischen Resignation, zwischen Ausgelassenheit und purer Angst. In dem Hotel werden die verschiedenen Facetten der Gesellschaft nachgespielt und wiederholt. Es bilden sich Gruppen, Rädelsführer werden zur Opposition des Ermittlerteams, menschliche Abgründe werden genauso aufgezeigt wie kleine Alltagsheldentaten. Hanne ist mittendrin, beginnt zu interagieren, entdeckt fast die Leidenschaft zur Polizeiarbeit wieder beobachtet aber genau ihr direktes Umfeld.

Die Lösung des Falles ist genauso überraschend wie plötzlich. Kurz bevor alle Gäste nach dem Sturm verlassen dürfen, gelingt es Hanne den Fall zu lösen.

Anne Holt hat einen typisch nordischen Kriminalroman geschaffen. Unverschnörkelt und direkt beschreibt sie die Ereignisse. Personen wirken oft unnahbar, sind nicht wirklich greifbar, entziehen sich immer wieder dem Griff und sind doch ungewöhnlich vertraut. Gesellschaftliche Aspekte vermischen sich mit Philosophie oder Religion ohne aufdringlich zu wirken und finden immer wieder einen direkten Weg in die Geschehnisse. Kein Detail ist unnötig und doch ist jedes liebevoll dargestellt.

„Der norwegische Gast“ macht Lust auf mehr von Anne Holt.

… in die Woche

Da starte ich diesen Blog, mache bei meiner ersten Blogparade von Jochen Mai mit und was ist? Ich gewinne ein Buch… was ein perfekter Start in die Woche! So wünsche ich mir einen Montag – abgesehen natürlich von der Erkältung dich langsam von einem Baby zu einem ausgewachsenen Teenager wird. Nichts da, denn immerhin erwartet mich jetzt schönes neues Lesematerial.

Danke an Jochen Mai von karrierbibel.de!

… für den Blog

siehe oben. Was will man mehr als mit seinem ersten zweiten Eintrag schon ein Büchlein zu gewinnen? Das macht Lust auf mehr. Und für Bücher Nachschub ist ja jetzt gesorgt! Happy blogging!

… für eine Buchserie

War Stephenie Meyer’s Twilight. Das Ende der Twilight Saga macht mich leider aggressiv wütend. Mehr dazu wenn ich Breaking Dawn wirklich zu Ende gelesen haben, aber ich fürchte sie wird es nicht schaffen das Ruder rumzureißen.

…auch mal was über mich zu schreiben

Am Wochenende habe ich die Hauptstadt unsicher gemacht. Geburtstag gefeiert, schön gegrillt und viele alte Freunde wiedergetroffen. Wir haben mitten in der Stadt auf dem Hof ein Lagerfeuer gemacht und die Sternschnuppen gezählt. Berlin überrascht eben immer wieder. Und am Sonntag gab es noch eine Besuch bei „Elisabeth„, eines meiner absoluten Favoritenmusicals. Und obwohl Uwe Kröger auch bei seiner letzten Vorstellung aussah wie Frank, der Weddingplaner war es wieder ein wunderschönes Erlebnis. Rein mit euch, wenn ihr es noch nicht gesehen habt! Die Zeit ist beinah um…

…reading Breaking Dawn.
Der vierte Band der Twilight Saga von Stephenie Meyer (Zu Deutsch: „Bis(s) zum Morgengrauen“ etc) ist seit Montag erhältlich.
Ich hab den Fehler gemacht mir keinen Leseurlaub zu nehmen, wie ich es für Harry Potter zum Beispiel immer getan habe. Oder aber der Verlag hat den Fehler gemacht das Buch nicht einfach an einem Freitag oder Samstag auf den Markt zu bringen – wie eben Harry Potter. ;-)
Das Ende der Twilight Saga wird ein Insider-Kreisen ähnlich zelebriert wie der letzte Harry Potter Band. Für mich persönlich war es ein nicht ganz so großes Ereignis.
Ich erinnere mich an die letzten Harry Bände. Ich hatte sie schon Monate vorher bei Amazon bestellt und schon Wochen vorher allen Freunde, Bekannten und der Familie gesagt, dass ich das Wochenende nicht erreichbar sein werde. An dem Erscheinungsdatum gab es kein Internet und Fernsehen mehr und es stand Todesstrafe auf das Verraten des Buchendes. Zum Glück wurde das nicht ausgetestet. Sobald das jeweilige Buch da war, wurde das Telefon ausgemacht und gelesen. Ich liebe es ein Wochenende lang vollkommen in der Buchwelt zu verschwinden.  Die Harry Bücher habe ich nach dem ersten Lesen meist noch einmal von vorne angefangen, weil ich im ersten Durchgang so schnell gelesen hab, dass ich die ganze Geschichte noch einmal in Ruhe lesen musste. Und dann war es irgendwann einfach vorbei und Harry war erwachsen. Macht ja nichts… dann fange ich einfach wieder von vorne an!

„Breaking Dawn“ hat nicht ganz diesen Stellenwert. Natürlich habe ich sehr auf diesen Tag gewartet, aber frei genommen habe ich mir nicht. Natürlich steht auch diesmal Todesstrafe auf das Verraten vom Ausgang. Aber die paar Leute, die ich kenne, die das Buch auch lesen, würden das nie tun. Und die Wahrscheinlichkeit darauf im Fernsehen oder auf Spiegel Online zu stoßen ist eher gering. Also lese ich ganz entspannt das Ende einer Saga… und bei den Arbeitszeiten hier wird es auch noch dauern, bis(s) ich endlich weiß, wie es mit Edward, Bella und Jake zu Ende geht…