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Am Samstag habe ich mich mit meinen vier Mitstreitern und einem zuverlässigen Auto auf den langen Weg nach Frankfurt gemacht. Morgens um 7 ging es los… und dann haben wir festgestellt, dass man von Hamburg nach Frankfurt nur 4,5 Fahrstunden braucht. Abgesehen von McDonalds Pausen etc.. Was will die Tinkerbell denn bitte für einen Tag in Frankfurt mögt ihr euch nun fragen. Ihr erinnert euch dass mein das Kieler American Football Team, die Kiel Baltic Hurricanes Nordmeister geworden sind? Aber nicht nur das; das Super-Team hat sich bis zum German Bowl durchgekämpft. Eien wirklich beachtliche Leistung wenn man bedenkt, dass die Canes erst letztes Jahr überhaupt in die Liga aufgestiegen sind. Und dann im zweiten Jahr gleich im Finale. Keine Diskussion da fahren wir auch bis nach Frankfurt, dachten wir uns. Und tauchten dann mit ca. 1000 weiteren Canes Fans in der Commerzbank Arena auf. Unterstützt wurden wir außerdem von den Frankfurt Universe/Galaxy Fans, was uns am Ende des Tages den Titel „verhaltensorginell“ einbrachte… was auch immer das heißen mag :-)
Gespielt wurde gegen die Braunschweig Lions, die das 12. Mal im Finale spielten und dann am Samstag das 6. Mal gewonnen haben. Aber kanpp. Ganz knapp: 14:20. Ich würde behaupten es hätte auch anders ausgehen könne, aber die mangelnde Ruhe vor der großen Kulisse und einige kleine Fehler haben dann den letzten Touchdown von Kieler Seite verhindert. Aber was soll’s? Wir haben gefeiert und sind unglaublich stolz auf unser Team. In so kurzer Zeit so viel zu erreichen ist nicht selbstverständlich. Dieses Jahr haben wir eben für nächstes Jahr geübt.
An dieser Stelle möchte ich mich nochmal für den total fairen, objektiven, nicht-parteiischen und total neutralen Stadionsprecher bedanken. Hat richtig Spaß gemacht mit dir.

Ich habe über einige Umwege ein wirklich spannendes Blog… oder vielleicht eher Projekt gefunden. Auf Flyleaves sammelt Herr Rau Bücher mit Widmungen. Natürlich nicht Bücher, die ihm gewidmet sind sondern eben solche an Unbekannt. Kleine Schönheiten hat er ausgegrabent und vor allem lädt er zum Mitmachen ein… also werde ich mich heut abend mal vor mein Bücherregal stellen und ein wenig suchen. Bei mir wird wahrscheinlich nicht so viel zu finden sein, denn wenn Widmung dann meist an mich – aber man weiß ja nie so genau. Und dann ist da ja auch noch das Regal meiner Eltern.

Ich komme ja kaum mehr dazu meine selbstgekauften Bücher zu lesen, immer wieder flattern die Bücher von vorablesen ins Haus. Aber ich will ja nicht meckern. Ganz im Gegenteil!
Dem Tode nah
von Linwood Barclay (Autor)

Originaltitel: Too close to home
Übersetzung: Nina Pallandt
Verlag: Ullstein Taschenbuch, erscheint Oktober 2008
Seiten: 492

Kurzbeschreibung
Als eines Abends die Nachbarn von Jim Familie Cutter, die Langleys, kaltblütig erschossen werden scheint auch die Welt seiner Familie aus den Fugen zu geraten. Die Ermittlungen führen zu seinem eigenen Sohn, der die Morde aus dem Keller der Langley’s mit anhören musste. Verzweifelt versucht Jim aus den Puzzelteilen Sinn zu machen und all die losen Enden zu verbinden um seinen Sohn zu befreien und seine Ehe zu retten.

Tinkerbell’s Meinung
Ein typischer Thriller ist das erste, was mir zu Barclay’s Werk einfällt. Nach dem Mord beginnt der Nachbar Jim selber nach Motiven und Mördern zu suchen. Der Leser wird von einer Fährte auf die andere geleitet, ist Jim wenn überhaupt nur einen kleinen Schritt voraus und wird genau wie er oftmals von Wendungen überrascht. Kleine Andeutungen entlarven den Mörder fast bei der ersten Begegnung wenn man aufmerksam genug ist aber das tut der Spannung an sich keinen Abriss. Leider ist Jims Rolle oftmals übertrieben. Der kleine Mann als großer Ermittler, der Polizei teilweise einen Schritt voraus wir irgendwann unglaubwürdig, die Zufälle sind zum Ende einfach zu viele. Auch wenn fast unscheinbare Fakten aus der Vergangenheit nachher zum Mörder führen, scheinen weitere Verbindungen der Familie Cutter zu möglichen Mörder weit hergeholt. Der Showdown zum Ende des Buches ist sehr übertrieben und einfach ein bisschen viel. Das letzte bisschen Glaubwürdigkeit scheint mit der Entdeckung des eigentlich Mörders zu enden und das ist schade denn ansonsten ist das Buch ein sehr guter Thriller. Flüssig geschrieben findet man kaum Stellen an denen man das Buch aus der Hand legen könnte, wenn man muss. Ein wahrer Pageturner auch wenn das Ende ein bisschen viel ist. Trotzdem spannendes Buch, das runde Charaktere zeichnet und nebenher kleine Einblicke in das Universitäts-Leben bietet.

In einem Satz
Ein schöner Thriller, perfekt für ein verregnetes Wochenende mit Decke und Tee auf dem Sofa: spannend, ein bisschen übertrieben und einfach zu lesen

Bewertung
4,5 von 6 Elfensternen

Ahoy!
Ye might not know but today, my sturdy pirate friends is International Talk Like A Pirate Day.

I tried t’do that in the office today but the stupid bastard (aka intern) just didn’t get it and thought me stupid. Well and the capatin (aka my boss) didn’t like it at all. So no pirate talking in the office. Bastards. I’ll have a bottle of rum on that tonight.
I will try again when entering Ikea… we’ll see how that works.

I started t’wonder though… how does a real pirate talk? Like Captain Jack Sparrow? That would take me years of practice. But avast! Check the homepage and you’ll be prepared for next year!

And now let’s have some rum, get out the bagpipes and party hard! Arrrr!

Nein, im Drogenexpress war ich natürlich nicht. Aber an der niederländischen Grenze trotzdem und zwar auf der Geburtstagsfeier meiner lieben *katja*. Nach dem ich also am Freitag mit Persephone in Hamburg ein Stückchen Ex-Heimat in Form eines sehr netten Irish Pubs gefunden habe, sind wir am Samstag guter Dinge ins Auto gestiegen und haben uns auf nach Kaldenkirchen gemacht. Dort haben wir gelernt, dass die Züge die in Kaldenkirchen halten direkt weiter nah Venlo fahren. Und ich Venlo gibt es zwei Coffeeshops. Und jetzt dürft ihr eins und eins zusammenzählen. Auch wurde berichtet dass in diesen Drogenexpresszügen regelmäßig Sicherheitsleute rumlaufen, die potentielle Coffeshopsbesucher aussortieren. Was wenn ich nun wie ein potentieller Coffeeshopbesucher aussehen würde aber eigentlich nur eine Portion Poffertjes essen will?
Egal, auf der Geburtstagsfeier wurde jedenfalls das gute, alte Schokoladenessen gespielt. Aber weil wir ja offensichtlich alle schon alt und gemütlich sind war nichts von der Kindergeburtstagshektik zu sehen und es wurde gemütlich gewürfelt. Mit drei Schokostücken im Mund konnte ich dann in alter Tradition das Schokoessen für mich entscheiden. Aber außer einem komischen Gefühl in der Magengegend hab es keine tollen Geschenk…

Ich habe wieder ein Buch von vorablesen.de erhalten und somit gibt es für euch wieder eine kleine Rezension. Und dann les ich endlich Marian Keyes, ich freu mich schon…

Im Reich des Vampirs
von Karen-Marie Moning

Originaltitel: Bloodfever
Übersetzung: Ursula Walther
Verlag: Ullstein Taschenbuchverlag, erscheint Oktober 2008
Seiten: 368

Kurzbeschreibung
Nach dem mysteriösen Tod Ihrer Schwester versucht MacKayla Lane den Mörder zu finden und sich an ihm zu rächen. Doch wird sie mit einer ganz neuen Welt konfrontiert: Dublin wird heimgesucht von Feenwesen verschiedener Kasten und Gesinnungen- alle davon böse und nicht auf das Wohl der Menschen bedacht. Lane gehört zu den wenigen Sidhe- Seherinnen, also zu den Frauen, die diese Wesen sehen können und versucht nun raus zu finden wer gut und böse ist. Kämpft Ihr Arbeitgeber und Helfer Barrons eigentlich auf der bösen Seite? Sind die anderen Sidhe- Seherinnen ihr wirklich gut gesinnt?

Tinkerbell’s Meinung

Also erst war ich wirklich begeistert von dem Buch. Auch ohne den ersten Teil gelesen zu haben, fällt der Einstieg nicht schwer. In der Einleitung werden die Ereignisse des ersten Bandes ausführlich aber kurz geschildert und diese Fakten reichen völlig aus um die Geschichte zu verstehen. Des Weiteren gibt es einen Anhang in dem andere unbekannte Begriffe erläutert werden.
Die ersten Kapitel sind sehr spannend und Lane’s Verwirrung bezüglich der Feenwesen und Ihre Verletzlichkeit die der Tod Ihrer Schwester hinterlassen hat, erwecken Sympathie. Das legt sich jedoch sehr bald. Im Endeffekt passiert in dem Buch außer den verwirrenden Gedankengängen von Lane ziemlich wenig. Ein paar mehr oder weniger spannende Kämpfe und ein oder zwei kleine Überraschungen aber das war es. Der Charakter Lane entwickelt sich in keinster Weise und scheint auch nicht wirklich etwas gelernt zu haben. Die Nebenfiguren wie Barrons, V’lane (ein Feenwesen) oder die Anführerin der Sidhe- Seherinnen, gewinnen im Laufe des Buches jedoch immer mehr Tiefe, werden immer farbige und interessanter.
Ein weiteres nerviges Manko an dem Buch sind die sexuellen Anspielungen. Jedes männliche Wesen, dem Lane begegnet, wird von ihr als potentieller Sex-Partner beschrieben und eine sexuelle Spannung besteht immer. Das wirkt sehr oberflächlich und wirkt sich teilweise degradierend auf die männlichen Charaktere aus.
Nichtsdestotrotz lässt sich das Buch schnell und flüssig lesen und das muss man dem Buch zu Gute halten. Und es endet mit einem schönen Cliffhanger, der das Buch sehr viel besser macht als es sich während des Lesens anfühlt. Leider verlietet das auch ein wenig den nächsten Band zu kaufen…

In einem Satz

Ein sehr kurzweiliges, simples Fantasybuch mit guten Ansatz aber leider sehr wenig Tiefgang und Handlung.

Bewertung
3 von 6 Elfensternen

On Tuesday Marian Keyes was reading in the Thalia bookshop in Hamburg.
Okay, I admit it, I have never read a book of her – yet. I am definitly gonna change that as soon as I am done with the current book.
I went with a friend of mine and I would go again and again and again. That woman is hillarious, really sweet and just fabulous.
She came to read from her book This Charming Man which was published just this month. The German actress Katharina Spiering was reading parts of the book in German which I thought was well read but still I would have preferred all parts in English as the German translation is a nightmare! Don’t even think about reading the German translation! Trust me! Marian was talking a lot about her life, her family, about writing book and of course about This Charming Man and domestic violence. She has an amazing way of telling stories, every word seems well chosen and most of the time I was lying on the floor laughing. Actually she probably could have done without the reading… but then the book sounds very very good as well.
I enjoyed the evening a lot and was amazed to heer that her favorite Magnum icecream flavour is the same as mine (when I eat Magnum that is): it’s the one with two layers of chocolate and one layer of caramel. Pure dead brilliant. Would should really try it. Come on, I know you want to… She also explained why women love bags and once you hear it, it sounds true: we love bags because they always fit… not like jeans or the favorite top. Nice one!
Marian also took the time to sign books and really took a moment to talk to everyone.
I had a great evening and and I can’t wait to start her book!!!

Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht
von Jakob Hein (Autor)

Originaltitel:
Übersetzung:
Verlag: Piper Verlag, 2008
Seiten: 192
Erscheint am 11. September

Klappentext
Seit Boris Moser seine Agentur für verworfene Ideen eröffnet hatte, war niemand anderes als er selbst durch die Eingangstür getreten. Nun stand diese Frau vor seinem Schreibtisch, Rebecca. Kastanienbraunes Haar fiel auf ihre Schultern, und ihre Augen leuchteten. Während Boris noch darüber sinnierte, ob ihre elegante Nase ihr einen evolutionären Vorteil einbrachte, sprach Rebecca ihn an. Schlagartig wurde Boris klar, dass er diese Frau nie wieder gehen lassen durfte. Und dann tat er etwas, das er sonst unter allen Umständen vermieden hätte: Er erzählte ihr von einem verworfenen Romananfang. Er erzählte ihr von Sophia, die für ihren Auftraggeber eine Geschichte aufschrieb. Sie handelte von dem Wissenschaftler Heiner, der kurz davor stand, den Sinn des Lebens zu ergründen.

Kurzbeschreibung
Boris Moser hat eine Agentur für verworfene Ideen. Als eines Tages Rebecca seinen Laden betritt wird sich sein Leben verändern, denn ihr liest er seinen Romananfang vor. Mit Rebecca bekommt der Leser nun den Roman von Boris präsentiert und findet sich plötzlich in einer neuen Geschichte von Sophia und Sebastian wieder.

Tinkerbell’s Meinung
Vielleicht war es William Shakespeare, der die Kunst des Play-within-a-play veredelt hat. Und nach dieser Manier findet man in Hein’s Werk ein Buch im Buch. Wie beim Häuten einer Zwiebel verstecken sich immer neue Geschichten in dem Buch. Angefangen bei der Rahmenhandlung von Rebecca und Boris, über Sophia und Sebastian bis zur innersten Geschichte von Heiner und Wolf. Alle drei Geschichten finden durch einen einheitlichen Schreibstil und die wirklich kuriosen Ideen zueinander. Der Unterscheid ist eben eindeutig die Handlung. Mir persönlich gefällt die Handlung um Wolf und Heiner am Besten, die Sympathien für den Teufel, die ich in der Literatur hege, werden hier wieder gepflegt: Wolf, der als Mephisto den Faust-Heiner in seinem Streben nach Antworten durch einen teuflischen Streich isoliert. Leider ist die innerste Geschichte sehr kurz.
An sich könnt man sagen, für sich genommen bilden alle drei Geschichten schöne Kurzgeschichten und doch könnte die eine ohne die andere nicht existieren. Das ist, was das Buch von Hein so spannend macht. Unauffällig sind alle Geschichten mit einander verwoben. Eine ohne die andere kann nicht existieren, sie brauchen einander und sind doch völlig unabhängig von einander.
Trotzdem hat mich das Buch nicht so begeistert wie ich es mir gewünscht hätte. Der Schreibstil wirkt oft zu gekünstelt, zu gewollt intellektuell und ist nach einer Weile eher anstrengend als anregend. Und die Geschichten an sich sind teilweise etwas nichts sagend. Es gibt keine Katharsis (muss es ja auch nicht immer) aber auch sonst nichts was längerfristig von dem Buch bleibt. Die Geschichten regen mich nicht wirklich zum Nachdenken an, sind zwar lustig und interessant aber ohne den Tiefgang den der Schreibstil suggerieren möchte.

In einem Satz
Ein kurzweiliges Buch, zum Zwischendurch-lesen, es macht Spaß aber fordert ein bisschen zu wenig.

Bewertung
4.5 von 6 Elfensternen

Das eine Drachenei ist nu ein Drachenbaby und wurde auf den Namen Andymion getauft. Das andere Ei ist aber gestorben. Dafür gibt es jetzt neue:




Wir haben einen neuen Praktikanten, nennen wir ihn Jörn. Jörn ist noch sehr jung und frisch vom Fachgymnasium, außerdem redet Jörn sehr viel und einiges davon ist eher dumm anstrengend.
Gestern sollte Jörn das erste Mal das Telefon beantworten, das war ein kleines Abenteuer, denn 1. hat der gute Jörn ein Problem mit weiblichen Führungskräften (also mir und meinen Anweisungen) und 2. hat Jörn nicht ganz verstanden, dass „Hallo?“ am Telefon nicht ganz reicht. Jörn und Telefondienst wird also erstmal verschoben.

Heute sollte Jörn dann mal die Tür öffnen und über die Gegensprechanlage nachfragen wer unten steht. Hat er auch getan. War der Postbote. Aber die Tür hat er trotzdem nicht aufgemacht. Er hat mich geholt, ich hab nochmal gefragt und im Endeffekt das Paket angenommen. Finde den Fehler…

Da frage ich mich, was so schrecklich grausam an Postboten ist? Habe ich etwas nicht mitbekommen? Ich werde jedenfalls vorsichtshalber auch keine Pakete mehr annehmen. Man weiß ja nie. Und den Briefkasten zu kleben. Sicher ist sicher!