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Eben schon im Radio gehört und nun noch weitere Infos bei der zuverlässigen Frau Jekylla gefunden. Lieben Dank dafür!

Christine Wels wurde gestern verurteilt. Sie hatte ein Geständnis abgelegt, deswegen ist die Gefängnisstrafe von 1Jahr und 9 Monaten auf Bewährung ausgesetzt. Bewährungsauflagen: Sie darf 3 Jahre keine Pferde halten und 4 Jahre keine Pferde quälen. Privat darf sie aber weiterhin reiten!

Nachrichtenagentur HAMBURG on air am 25.11.08/18:15/Kiel/ir dazu:

Überraschendes Ende im Prozess um die angeklagte Pferdequälerin Christine Wels aus Norderstedt, die seit 18.11. vor dem Kieler Landgericht steht!

Die 60Jährige handelte mit ihrem Anwalt heute eine Bewährungsstrafe aus, im Gegenzug legte sie ein Geständnis ab.

Der Prozesstag endete gegen 18:15 Uhr mit dem Urteil: Das Kieler Landgericht sprach die ehemalige Dressurweltcupreiterin schuldig, in 10 Fällen gegen das Tierschutzgesetz verstoßen zu haben. In der Urteilsbegründung hieß es, sie habe Pferde roh gequält und misshandelt.

Gerichtssprecher Kai Thomsen hat uns das Urteil erklärt.
Pferdeliebhaber dürfte das Urteil zumindest teilweise entsetzen, denn: Die 60Jährige darf zwar keine Pferde mehr halten, reiten ist aber erlaubt…

Sollte die Frau allerdings innerhalb der nächsten 4 Jahre (so lange ist ihre Strafe zur Bewährung ausgesetzt) wieder beim Pferdequälen erwischt werden, muss sie ein Jahr und 9 Monate ins Gefängnis.

Die heute gerichtlich ausgesprochenen Verbote im Einzelnen:
1. Es ist der Frau aus Norderstedt außerdem verboten, in den nächsten 3 Jahren Pferde in jedweder Form zu halten.
2. Darüber hinaus ist ihr auch der berufliche Umgang mit Pferden untersagt.

Erlaubt:
Sie darf noch mit Pferden handeln.

Weiter muss sie 150 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. Jeder Wohnsitzwechsel ist unverzüglich mitzuteilen.

Der vorsitzende Richter sagte in seiner Urteilsbegründung: „Sie haben gut daran getan, mit uns heute das Gespräch zu führen, Frau Wels.“

Das Gutachten des Tierarztes und Pferdeexperten Dr. Peter Stadler aus Hannover hatte bei der heutigen Entwicklung eine große Rolle gespielt, erklärte Gerichtssprecher Kai Thomsen. Stadler hatte heute eindrucksvoll erläutert, dass das Schmerzempfinden bei Pferden ähnlich stark ausgeprägt ist, wie beim Menschen. Das war seitens der Angeklagten zuvor bezweifelt worden.

Bereits am Morgen hatte einer ihrer Verteidiger die Befangenheitsanträge gegen die beiden Gutachter zurückgezogen. Christine Wels hatte mit dem Gericht hinter verschlossenen Türen verhandelt und dann schließlich mit ihrem öffentlichen Geständnis den Weg frei für ein schnelles Urteil gemacht.

WIR WAREN VOR ORT, HABEN BILDER UND O-TÖNE:

- ausführliche Erläuterung des Gerichtssprechers
- Angeklagte im Bild
(genauere Informationen auf Anfrage)

(Freie Nutzung der INFOS bei Nennung „Nachrichtenagentur HAMBURG on air“, Bild- und Tonmaterial honorarpflichtig.)

Da fehlen mir jetzt die Worte! 4 Jahre keine Tiere quälen? Und ich dachte immer man quält generell keine Tiere mehr. Danach ist das also okay…

Oh, der Vater hat was Schönes in den Weiten von Youtube gefunden, vielleicht kennt Ihr das ja noch nicht:

Am Wochenende in den Docks von zwei Teenies gehört:

Also, ich will ja jetzt nicht eitel klingen, aber ich find mich schon hübsch. Und ich will auch was, was in meiner Liga spielt!

Dieses wirklich schöne Stöckchen habe ich bei Auglia gefunden und es hat mir sehr gut gefallen.

1. Nimm das erste Buch in deiner Nähe.
2. Öffne das Buch auf Seite 123 und finde den dritten Satz.
3. Poste die nächsten drei Sätze.
4. Wirf das Stöckchen an fünf weitere Blogger!

Und hier kommen die drei Sätze von Seite 123:

„Have you seen a face like it, then – what did you say your name was, sir – very like indeed. Is it not the young laird who was murdered whom you resemble so much?“ Here Mrs. Keeler uttered a scream, which so much startled me, that it seems I grew pale.

Spannend. Auf den ersten Blick kaum mit Aussage aber einer der ausschlaggebenden Szenen in dem Werk. Wirklich sehr empfehlenswert, wenn man Lust (und Zeit) hat einen schottischen Klassiker zu lesen, der wirklich unglaublich gut und extrems spannend ist.

Mein Griff ins Buchregal gab mir dieses Buch: The Private Memoirs and Confessions of a Justified Sinner by James Hogg.

Das Stöckchen hebe auf wer mag…

Gestern habe ich auf sueddeutsche.de diesen schönen Artikel gefunden. Sehr lesenswert, wirklich. Und obwohl ich politische Themen eigentlich vermeiden wollte hier jetzt doch ein kleiner Beitrag zum Castor-Transport. Ein Teil meiner Familie liebt in Lüchow-Dannenberg. Also sozusagen mitten im Geschehen. Die sind natürlich immer bei den Demos mit dabei.

Ist einer von Euch in den letzten Jahren mal durchs Wendland gefahren? Ich schon. Überall an den Straßen stehen große, gelde Kreuze für den Tag X… Mulmig ist ein gutes Wort um das Gefühl zu beschreiben wenn man immer wieder den den Kreuzen vorbeifährt… Friedhof wäre eine weitere Assoziation. Und wenn man vom Schlimmsten ausgeht dann ist das irgendwie treffend. Das macht Angst.

Viel schlimmer die Aussage meiner Cousine vor einigen Jahren, da war sie gerade alt genug um einigermaßen Sätze zu bilden:

„Morgen kommt der Castor wieder. Der ist böse. Und der kann überall rein!“

In diesem Sinn ein großes Danke an alle, die friedlich immer wieder gegen diesen Sch*** protestieren!

Heute beweist das Fräulein Tinkerbell einmal mehr, das Elfen offensichtlich nicht altern. Dazu muss man wissen, dass die Tinkerbell Jahrgang 1982 ist.

Am Freitag letzter Woche ist die Tinkerbell also mit ihren Kieler Elfen Freunden und Freundinnnen (Jahrgänge 75 bis 86) in Kiel schön Cocktails trinken gegangen. Zu erst einen Tequila Sunrise. Lecker… dazu ein bisschen was zu Essen. Dann die zweite Runde… Mojito (andere Elfen hatten Sex on the Beach und diesen ganzen Mist, aber die wahre Colin Farrell Verehrerin trinkt standesgemäß mindestens einen Mojito pro Cocktailabend). Der hatte jedoch ein bisschen viel klein geschnippelte Minzesachen dabei, also entschloß sich das Fräulein Tinkerbell in der dritten Runde wieder einen Sunrise zu trinken. Gesagt getan… und bestellte es bei dem Kellner. Mit all den anderen Elfenfreunden zusammen. Jener Kellner (geschätzer Jahrgang 85) war das erste Mal Kellner an diesem Tisch und sah sich die Runde an, dann die Tinkerbell und den Jahrgang 75 und rief in die Runde:

Kellner: Joa dann würd ich gerne mal die Ausweise sehen

Runde: *Stille*

Tinkerbell: Wie? Echt jetzt? Ist das Dein Ernst?

Kellner: Ja na klar.

Tinkerbell: Aber das ist jetzt die Dritte Runde… meinste nicht das ist ein bisschen spät. Immerhin hättet ihr euch jetzt ja schon strafbar gemacht…

Kellner: Ja aber das ist meine erste Runde am Tisch und ich will die Ausweise sehen…

Runde: *vereinzelte Buhrufe, alle kramen in den Taschen*

Tinkerbell mit dem Elfenausweise und dem von Jahrgang 75: „Hier… kannst ja mal rechnen und dann gehen unsere Drinks auf’s Haus oder? :-)

Kellner: Das glaubst Du ja wohl selber nicht….

Gut, wir waren ein bisschen sauer um ehrlich zu sein. Im Nachhein findet die Elfe die Geschichte ja ein irgendwie lustig. Nur die Frage des Tages bleibt: Ist es wirklich schmeichelhaft in diesem Alter nach dem Ausweis gefragt zu werden? Ist es nicht ein bisschen peinlich? Und wenn ja…. für wen denn?

the fifth of November

The gunpowder, treason and plot,

I know of no reason

Why the gunpowder treason

Should ever be forgot

Today is not onyl the day that the United States of America voted Barack Obama the 44th president but also Guy Fawkes Day.

Never heard of that day before? That means you didn’t pay close attention while watching „V for Vendetta“. Guy Fawkes tried to blow up the British Parliament in 1605 but was caught first. Fawkes was hanged, drwan and quartered.

Up till people have bonfires and fireworks in Britain to celebrate the capture of Fawkes and the survival of King James.

Though honestly, during my time in Scotland I got the feeling that the Scots actually celebrate his attempt… that he tried to blow up the Parliament. Aye, the Scots are still going to Independence and it’s their right to do so.

I am gonna miss the bonfires and fireworks tonight… will have some haggies at home instead.

Dies war wieder eines der schönen Bücher von vorablesen.de.

Originaltitel: Touch the dark
Übersetzung: Andreas Brandhorst
Verlag: Piper, Oktober 2008
Seiten: 400

Kurzbeschreibung:
Cassandra Palmer kann Geister sehen. Und sie ist sich den Vampiren, Magieren und anderen Geschöpfen in unserer Welt bewusst. Natürlich bringt das Schwierigkeiten mit sich, den plötzlich sieht Cassandra sich mitten in einem Streit um Ihre Person wieder. Einmal von ihrem einst guten Freund verraten weiß sie nicht welcher Seite sie trauen soll und will ihre Freiheit nicht verlieren. Und so fängt ein Kampf um Leben und Tod, Ihre Unabhängigkeit und um Leidenschaft an.

Tinkerbell’s Meinung:
Man muss ja ehrlich sagen, dass sich Bücher dieser Art langsam wirklich gleichen. Immer eine weibliche Heldin, die sich in einen Vampir verliebt und so weiter. Dieses Buch unterscheidet sich von den anderen eben nur in den weiteren Fähigkeiten, die Cassandra Palmer hat. So kann sie Geister sehen und andere Geschöpfe und Zeiten wahrnehmen. Das macht die Sache an sich interessanter. Leider ergeht sich Chance häufig in ausschweifenden Beschreibungen über Beziehungen zwischen den Protagonisten, Geschehnissen in der Vergangenheit oder einfach Hintergründe zu Personen. Das ist zwar einerseits interessante fühlt sich aber nach den ersten drei Beschreibungen ein bisschen wie Karl May an, und ich war sehr versucht eben diese teile vorzublättern, da sie meist später nicht für den Handlungsverlauf nötig sind. Das macht das Buch langatmig und teilweise sehr mühsam zu lesen.

Chance hat außerdem versucht jede Person besonders wichtig zu machen. So ist der böse Gegner nicht irgendein Vampir sonder Rasputin, weitere Vampirfiguren sind zum Beispiel der englisch Dichter Christopher Marlowe, Louis Cesare, der „Mann in der Eisernen Maske“ oder Brüder von Dracula. Auch die Elfe, die nur kurz auftaucht ist nicht irgendeine Elfe sondern Glöckchen aus Peter Pan. Das war mir nach der dritten Person einfach zu übertrieben. Klar sind ein oder zwei Hinweise dieser Art spannend und tragen zur Formung der Charaktere bei aber es reicht eben zwei oder drei Charaktere dieser Art zu schaffen und nicht alle. Das ist nach einer Weile einfach nur langweilig und völlig übertrieben.

Gesamt entwickelt sich die Geschichte trotz der Längen wirklich spannend, aber am Ende ist dann doch nicht so viel passiert wie man sich gewünscht hätte. Ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht das Bedürfnis habe die weiteren Bände zu lesen. Cassandra ist wirklich keine Traumheldin und all die Beschreibungen und „wichtigen“ Personen sind mir einfach zu anstrengend.

In einem Satz
Mal wieder eine typische Vampir Geschichte in der fast alle großen Protagonisten der Weltgeschichte auftauchen.

Bewertung
3 von 6 Elfensternen