You are currently browsing the monthly archive for August 2009.

Gestern war es soweit: der letzte Arbeitstag bei meiner nun mehr alten Firma war angebrochen. Ich hatte ja extra einen Kuchen gebacken (Key-Lime-Tarte, sehr zu empfehlen). Hab also meine Sachen zusammen gepackt, nette Abschiedsmails geschrieben, alles gelöscht, geordnet und organisiert. Und dann meinen Sclüssel abgegeben. Irgendwie ein gutes Gefühl. Ein bisschen komisch, der Job hatte ja auch seine guten Zeiten, aber die sind schon etwas länger her. Also doch gut gestern dann zu gehen.
Heut abend geht’s dann erstmal los in den Urlaub. Mit dem kleinen Polo runter nach Südfrankreich, dann zwei Wochen schön am Strand campen und außer braun werden, lesen und essen nichts weiter tun. Gut, wir fahren sicher auch mal nach Bordeaux oder so… wir werden sehen. :-)
Jetzt sollte ich nur mal packen, Geld holen, zur Post fahren und aufräumen. Naja, ein bisschen Zeit bleibt mir ja noch.
Ich wünsch Euch zwei wunderschöne Wochen und ich melde mich, wenn ich wieder zurück bin!

So, ab heute reihe ich mich also in die Reihe derer ein, die im August einen neuen Job, bzw. tollen neuen Vertrag haben! Ich war heute zum dritten (!!!) Gespräch bei einer Firma, die sich auf Internethandel spezialisiert hat und da haben sie mir dann wirklich einen Arbeitsvertrag mitgegeben! Ich gebe zu, dass es (noch?) nicht der Traumjob ist, aber das kann ja noch werden. Es ist vor allem aber ein Job, der sehr viel besser ist als mein jetziger, unbefristet und in der wunderschönen Speicherstadt! Ich freu mich total! Der August bringt also wirklcih gute Sache… jetzt kann’s bei mir auch losgehen! Ick foi mir total!
Ich berichte wie es weiter geht! Und einen ganz lieben Dank an all die Daumendrücker und Karmasender da draußen. Ihr seid einsame Spitze!!!! Ehrlich!

Kuchen back in Kigali
von Gaile Parkin


Übersetzung:
Maja Ueberle-Pfaff
Verlag: Ullstein
Seiten: 352

Es gibt Bücher zu denen kann man nur eines sagen: Ein schönes Buch! Kuchen back in Kigali gehört dazu – obwohl versteckt zwischen den Zeilen die Welt gar nicht so schön ist.
Angel backt Kuchen für Anlässe aller Art. Bei Tee bespricht sie die Wünsche Ihrer Kunden und erfährt dabei das eine oder andere über die Menschen. Geschichten über das vom Bürgerkrieg und HIV zerrüttete Afrika, über Rassismus, Liebe, Betrug und Tod. Und trotzdem verliert Angel ihre Lebenslust nicht und findet immer einen Weg.
Wie gesagt ein schönes Buch. Der Schreibstil ist leicht und flüssig und täuscht in eben dieser Leichtigkeit häufig über Probleme hinweg. Manchmal hat man fast das Gefühl man würde über einige Dinge einfach hinweg zu lesen. Nicht hinschauen, nicht wahrhaben, wie einige der Charaktere. Parkin zeichnet unglaublich lebendige Figuren, jeder einzelne hat seine eigene Geschichte, die man sofort um sie herum spürt. Jede Figur transportiert ihr eigenes Gefühl und sie alle werden um Angel und ihre Kuchen angesiedelt. Außerdem gelingt es Parkin die Situation von HIV, Armut und Bürgerkriegen in den afrikanischen Staaten einfühlsam und unaufdringlich zu umreißen. Man fühlt sich nicht schuldig oder verantwortlich und trotzdem spuken einem die Geschichten nachher im Kopf herum.
Ich kann das Buch wirklich nur empfehlen.

Bewertung
5,5 von 6 Elfensternen

Dieses Buch habe ich von vorablesen.de bekommen.

Submarino
von Jonas T. Bengtsson

Übersetzung: Günther Frauenlob
Verlag: Tropen (bei Klett-Cotta)
Seiten: 380
Erscheint: 31.08.2009

Es ist lange her, dass ich ein Buch abgebrochen habe. Ich kann mit nicht mal erinnern, wann das letzte Mal war, denn eigentlich breche ich Bücher nicht ab. Submarino hingegen ging einfach nicht mehr. So schwerfällig zog die ganze Geschichte sich hin. Alles wiederholte sich, kein bisschen Spannungsbogen… einfach nichts! Vielleicht sollte damit die Sinnlosigkeit des Lebens, der Geschichte und der Charaktere vertieft werden. Für mich hat es eher dazu beigetragen, dass Buch einfach nicht mehr lesen zu wollen.

Zwei Brüder auf verschiedenen Wegen, immer beiden Füßen am Rande des Abgrunds. Immer kurz davor abzustürzen. Abstoßend, real und voller Gewalt präsentiert sich Submarino dem Leser schon auf den ersten Seiten. Doch dann passiert einfach nichts. Zumindest nicht in dem Teil in dem der eine Bruder Nick beschrieben wird. Das nimmt sicherlich ein Drittel des gesamten Buches ein und das ist mir für Nichts einfach zu viel.

Der Schreibstil wird irgendwann nur noch anstrengend. Die Lust zu erfahren was weiter passiert vergeht, denn es passiert ja nichts. Die Figuren sind in all ihrer Brutalität und Verlorenheit nur noch langweilig und nicht mal ein Mord kann dann noch bewegen. Ein Buch, das zum Nachdenken anregen und schockieren soll hat es für mich nur geschafft, dass ich damit nicht noch mehr Zeit verschwenden werde.

Bewertung
0,5 von 6 Elfensternen

Dieses Buch gab es von vorablesen.dec

Heute mal wieder eine nette Mail eingetrudelt. Diesmal eine interessante Abwesenheitsnachricht:

Hallo,
ich bin bis XX.XX.2009 im Urlaub und zwar dort wo sich Fuchs und Hase nicht nur „gute Nacht“ sagen, sondern vorher noch einen zusammen saufen, weil man da nichts, aber gar nichts anderes machen kann. Dementsprechend gibt’s da auch kein Internet und deswegen bleibt die Email bis dahin ungelesen.

Das ist doch mal eine Ansage!