Kurz vorm Schlafen schickt das Schwesterchen mir dieses unglaublich tolle Video! In diesem Sinne…schlaft gut!

… diese Lebensentscheidungen, die man treffen muss. Will ich mich verändern, und wenn ja wohin? Und wenn nein, warum eigentlich nicht? Und was will ich ändern? ich die eine Option vielleicht besser als die andere? ist besser überhaupt besser oder eben einfach nur anders? Wieviel Risiko will ich eingehen? Und wieviel kann ich?
Manchmal hätt ich gerne, dass jemand für mich Entscheidungen treffen würde, aber irgendwie wäre das auch nicht gut. Also muss ich wohl doch dadurch und mich selber entscheiden…. nur wofür??

… das sagt zumindest dieser lustige Test, den ich bei Soleil gefunden habe.

I am Elizabeth Bennet!

Take the Quiz here!

Naja, wenn Sie meinen. Aber passender als die anderen Charaktere ist es wohl alle mal :-)

Der Schuh auf dem Dach
von Vincent Delecroix

Übersetzung: Patricia Klobusiczky
Verlag: Ullsteinverlag, April 2009
Seiten: 220

Kurzbeschreibung
Viele Lärm um einen Schuh. Ja genau, einen Schuh auf einem Pariser Dach. Viele Blickwinkel, wie dieser Schuh dorthin gekommen sein könnte, wem er gehört, für was er steht. Eigentlich eine Sammlung von Kurzgeschichten und doch hängen alle irgendwie miteinander zusammen. Und sei es nur durch eben diesen Schuh.

Tinkerbell’s Meinung
Erst war ich gar nicht begeistert. Klar, das Cover ist wunderschön, ein kleines feines Buch, was man in den Händen hält. Doch Kurzgeschichten mag ich eigentlich gar nicht. Und noch weniger philosophisch angehauchte Geschichten über den vermeidlichen Sinn des Lebens. Denn so kam mir das Büchlein vor.
Zumindest teilweise wurde ich eines Besseren belehrt. Kurzgeschichten mag ich immer noch nicht wirklich, aber diese hier sind auf jeden Fall schön! Und philosophisch, ich denke genau das hat das Buch für mich gerettet. In fast jeder Geschichte finden sich Grundelemente eines mehr oder weniger bekannten Philosophen. Einigen Geschichten beschäftigen sich ganz ausführlich mit den verschiedenen Lehren, diskutieren Sie, bauen Sie direkt in die Handlung mit ein und zeigen neue Deutungsweisen auf. Andere Geschichten streifen die Lehren kaum sichtbar. Es bringt Spaß danach zu suchen, die einzelnen Bruchstücke der Philosophen zu sammeln und zusammen zufügen. Fast wie die Herkunft des Schuhes bleiben Sie versteckt oder liegen ganz offensichtlich auf dem Dach.
Die Sprache Delecroix ist teilweise etwas gestochen, leicht schnulzig möchte ich fast sagen. Hin und wieder war mir das etwas zu viel, etwas zu gewollt astethisch und gekünstelt. Das hat mich wirklich sehr gestört und hin und wieder das Leseerlebnis doch negativ beeinflusst.
Die Auflösung des Buches war jedoch enttäuschend. Leider…

In einem Satz
Ein schönes Büchlein für Zwischendurch mit einem Tee auf dem Balkon :-)

Bewertung
4,5 von 6 Elfensternen

Ja ich lebe noch. Und ja ihr habt Recht ich hätte mich schon viel früher melden sollen, immerhin bin ich schon seit 2 Wochen wieder in Deutschland. Wie die Zeit verfliegt. Ich würde sie gerne nochmal zurückdrehen und nochmal nach Japan fliegen. Schön war’s. Wunderschöne. Anders, aufregend, lustig, anstrengend, herausfordernd, ermüdend, energiespendend, lebending…. Ich werde mal versuchen ein kleines Reisetagebuch zu verfassen.

Ansonsten ging es in Deutschland gleich wieder mit dem Alltag los… das war eher noch anstrengend. Aber zumindest soll der Blog nicht weiter drunter leiden. Auch wenn Twittern eben einfach einfacher ist.

das ist jedenfalls was ich hoffe :-)

Hier ist alles gepackt, geputzt, geklärt und eben abreise fertig. Das heißt: Ich bin im Urlaub. Für ca 3 Wochen wir es keine weiteren Blogupdates geben, bitte vergesst mich nicht :-)

Und es gibt mich weiter auf Twitter… ich werd versuchen da ein wenig zu Urlaubs-Twittern.

Alle, die ich vernachlässigt habe in den letzten Tagen: sorry. Ich hab euch nicht vergessen, ich hab’s nur einfach nicht mehr geschafft. Ich werd Euch vermissen.

Und nun auf nach Japan!!

Jaha, ich sollte packen. Für meine Reise nach Japan. Aber irgendwie fehlt mir grad die Motivation. Außerdem sollte ich aufräumen, doch auch da fehlt die Motivation. Mich vorbereiten auf meine Reise könnt ich auch mal… aber fehlende Motivation. Oder zum Beispiel ein paar Mails schreiben… ja Sie merken es selber, die Motivation.

Und ich weiß gar nicht warum. Ich freu mich total auf meinen Urlaub, Freitag war mein letzter Tag im Büro (vor dem Urlaub) und alle meine Aufgaben sind Bestens verteilt. Montag hab ich schon frei und Dienstag geht’s los. Eigentlich ja auch noch genug Zeit, aber irgendwann muss ich ja mal anfangen. Aber naja… die Motivation. Kenn ich so an sich gar nicht von mir. Normalerweise bin ich immer Feuer und Flamme und hätte jetzt schon zumindest alles aufgeräumt, rausgesucht und so weiter.

Und dann muss ich auch endlich noch meine Steuererklärung fertig machen und abschicken bevor ich ins Flugzeug steige. Ob das der Grund ist, warum ich meinen Ar*** nicht hochkriege?

The Secret Dreamworld of a Shopaholic
von Sophie Kinsella

Verlag: Black Swan
Seiten: 319

Kurzbeschreibung
Rebecca Bloomwood arbeitet als Journalistin bei einem Finanzmagazin in London. Ironischerweise soll Sie dort über Geldanlagen, Zinsen oder Kredite schreiben. Und dass obwohl Sie selber ihre Finanzen keineswegs im Griff hat. Mittlerweile flattern fast jeden Tag Rechnungen und Mahnung durch den Briefkastenschlitz und auch wenn Becky die Briefe erfolgreich unterm Bett versteckt, weiß Sie doch genau: sie ist verschuldet. Doch was tun, wenn es nun mal bei Prada gerade DIE Schuhe gibt? Oder das schicke Top bei DKNY? Und was ist eigentlich mit diesem Luke Brandon?

Tinkerbell’s Meinung
Ein süßes Buch. Und das soll jetzt nicht abwertend gemeint sein. Der Buchumschlag lässt es schon erahnen: dieses ist eher leichte Kost, Chick-Lit eben. Nichts Anspruchsvolles.
Doch so ganz stimmt das nicht, denn unter all dem Humor versteckt sich ein Problem, dass sicher wohl bekannt ist. Die Kaufhäuser locken aber man hat zu wenig Geld. Die Kreditkarte lässt einem in dem Glauben, das Geld würde irgendwann abgebucht, wenn es da ist, doch auch das stimmt nicht. Und wie soll man bloß widerstehen, wenn die Schuhe die man schon immer haben wollte im Ausverkauf sind aber man das Geld einfach nicht hat? Irgendwann in ihrem Leben ist sicher jede Frau (und der ein oder andere Mann?) mal über eines (oder alle) dieser Probleme gestolpert. Rebecca Bloomwood stolpert eben fast täglich über sie und löst sie auf die absurdesten Art und Weisen.
Kinsella beschreibt Situationen, die so komisch sind, dass man teilweise laut lachen muss. Und dann wieder welche, in denen man Becky einfach nur schütteln möchte! Und die Liebesgeschichte mit Luke Brandon gibt dem Werk einen schönen romantischen Touch. Sie gibt einem die Möglichkeit sich auf der einen Seite mit Becky zu identifizieren und auf der anderen Seite ihr Verhalten von außen zu betrachten und darüber nachzudenken. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen! Der Schreibstil ist flüssig und sehr persönlich. Man weiß in jedem Augenblick wo man (mit Becky) steht und woran man ist. Das bringt wirklich Spaß.
Alles in allem ist das Buch was für entspannte, lustige Lesenachmittage ohne viel nachdenken zu müssen.

In einem Satz
Lustige, leichte Literatur für zwischendurch die doch zum Nachdenken anregt.

Bewertung
5 von 6 Elfensternen

Die Verfilmung
Habe ich letztes Wochenende gesehen und muss sagen, dass sie mir nicht so gut gefallen hat. Die Drehbuchschreiber haben die Handlung komplett nach New York verlegt und das erste Buch mit den Folgebüchern durcheinander gewürfelt. Handlungsstränge sind verändert, die Geschichte um Luke Brandon wird anders erzählt. Irgendwie schade, denn ich finde einige Situationen gehen dadurch verloren. Zusätzlich fehlt mir ein wenig der Tiefgang, den das Buch dann doch irgendwie hat. Für einen Kinonachmittag ohne viel Anspruch ist der Film okay, aber erwartet lieber nicht zu viel.

Ja, eigentlich sollte hier die Rezension zu Sophie Kinsella stehen (hihi, die ist auch schon fertig…ehrlich!) aber dann bin ich bei Spiegel Online über folgenden Artikel gestoplert:

Benutzung von Kondomen verschlimmert das Aids Problem

Die Lösung liege vielmehr in einem „spirituellen und menschlichen Erwachen“ und der „Freundschaft für die Leidenden“.

Also da fehlen mit doch irgendwie die Worte. Gut, nichts gegen den Papst an sich oder die Kathlische Kirche und bitte fühle sich jetzt niemand angegriffen aber ich finde es erschreckend, wenn in einer aufgeklärten Welt wie dieser solche „Wahrheiten“ im Namen eines Gottes (und egal welchen) verbreitet werden!

Ich habe eine Freundin, die ist in einer evangelischen Freikirche, die zum Beispiel nicht Verhüten will (kein Sex vor der Hochzeit und so), weil Gott schon aufpasst, dass sie keine Kinder bekommen wird.

Ich weiß wirklich nicht, was man dazu sagen soll. Ich kann das einfach nicht verstehen. Also, diese Realitätsferne jetzt, nicht den Glauben an sich. Hmm, versteht ihr was ich meine?

Hmm, irgendwie scheint diese Blogkrankheit gerade um sich zu greifen. Nicht nur ich bekomme meinen Arsch nicht hoch meine Finger nicht zum Tippen, sondern auch auf anderen Blogs herrscht Stillstand. Dabei kann ich nicht mal sagen, dass nicht los wäre.

Ich habe drei Bücher gelesen, die eine Rezension wert wären. Die schreibe ich vielleicht sicher in den nächsten Tagen. Aber irgendwie war ich von den letzen Geschehnissen in Nordirland etwas abgelenkt. Das Thema liegt mir schon sehr lange auf dem Herzen. Ich habe viele Vorträge gehört, einige selber Gehalten und viel gelesen zu dem Thema. Und ich hatte viel Hoffnung in einen Friedensprozeß gesetzt auch wenn ich mich immer noch nicht wirklich für eine Seite entscheiden konnte. Doch nun steht das alles wieder auf der Kippe. What the fuck…

Dann wollte ich eben eine lustige kleine Geschichte poste, aber wenn ich über Nachrichten eines Amoklaufs stoßen, in der ein 17jähriger wahllos Menschen erschießt… wie witzig ist so eine Geschichte dann? Als ich 17 war, war mein Lebensinhalt mein Pferd, mein Job, Freunde und Schule.

Alles Ausreden, ich weiß…

P.S.: Meine Schwester und ich haben uns natürlich wieder vertragen und alles ist beim Alten. Wie das eben bei Geschwistern so ist…