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Dies war wieder eines der schönen Bücher von vorablesen.de.

Originaltitel: Touch the dark
Übersetzung: Andreas Brandhorst
Verlag: Piper, Oktober 2008
Seiten: 400

Kurzbeschreibung:
Cassandra Palmer kann Geister sehen. Und sie ist sich den Vampiren, Magieren und anderen Geschöpfen in unserer Welt bewusst. Natürlich bringt das Schwierigkeiten mit sich, den plötzlich sieht Cassandra sich mitten in einem Streit um Ihre Person wieder. Einmal von ihrem einst guten Freund verraten weiß sie nicht welcher Seite sie trauen soll und will ihre Freiheit nicht verlieren. Und so fängt ein Kampf um Leben und Tod, Ihre Unabhängigkeit und um Leidenschaft an.

Tinkerbell’s Meinung:
Man muss ja ehrlich sagen, dass sich Bücher dieser Art langsam wirklich gleichen. Immer eine weibliche Heldin, die sich in einen Vampir verliebt und so weiter. Dieses Buch unterscheidet sich von den anderen eben nur in den weiteren Fähigkeiten, die Cassandra Palmer hat. So kann sie Geister sehen und andere Geschöpfe und Zeiten wahrnehmen. Das macht die Sache an sich interessanter. Leider ergeht sich Chance häufig in ausschweifenden Beschreibungen über Beziehungen zwischen den Protagonisten, Geschehnissen in der Vergangenheit oder einfach Hintergründe zu Personen. Das ist zwar einerseits interessante fühlt sich aber nach den ersten drei Beschreibungen ein bisschen wie Karl May an, und ich war sehr versucht eben diese teile vorzublättern, da sie meist später nicht für den Handlungsverlauf nötig sind. Das macht das Buch langatmig und teilweise sehr mühsam zu lesen.

Chance hat außerdem versucht jede Person besonders wichtig zu machen. So ist der böse Gegner nicht irgendein Vampir sonder Rasputin, weitere Vampirfiguren sind zum Beispiel der englisch Dichter Christopher Marlowe, Louis Cesare, der „Mann in der Eisernen Maske“ oder Brüder von Dracula. Auch die Elfe, die nur kurz auftaucht ist nicht irgendeine Elfe sondern Glöckchen aus Peter Pan. Das war mir nach der dritten Person einfach zu übertrieben. Klar sind ein oder zwei Hinweise dieser Art spannend und tragen zur Formung der Charaktere bei aber es reicht eben zwei oder drei Charaktere dieser Art zu schaffen und nicht alle. Das ist nach einer Weile einfach nur langweilig und völlig übertrieben.

Gesamt entwickelt sich die Geschichte trotz der Längen wirklich spannend, aber am Ende ist dann doch nicht so viel passiert wie man sich gewünscht hätte. Ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht das Bedürfnis habe die weiteren Bände zu lesen. Cassandra ist wirklich keine Traumheldin und all die Beschreibungen und „wichtigen“ Personen sind mir einfach zu anstrengend.

In einem Satz
Mal wieder eine typische Vampir Geschichte in der fast alle großen Protagonisten der Weltgeschichte auftauchen.

Bewertung
3 von 6 Elfensternen

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