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Wieder ein schönes vorablesen.de Buch.

Meister der Stürme
von Pierre Bottero

Originaltitel: L’Autre Vol.II, Le maitre des tempetes
Übersetzung: Wolfgang Rentz
Verlag: Ullsteinverlag, Dezember 2008
Seiten: 380

Kurzbeschreibung
„Meister der Stürme“ ist der Folgeband zu „Das Achte Tor“. Im zweiten Band kämpfen Shaé und Nathan gegen die zwei verbliebenen Teile des Andere, der die Welt bedroht. Nachdem im ersten Teil Jaalab, die Kraft des Anderen von Ihnen besiegt wird, müssen die nun Onjü, das Herz und Eqkter, die Seele vernichten. Doch viele Probleme stellen sich Ihnen in den Weg. Nicht nur Onjü selbst mit seinen Umweltkatastrophen und dem Gift, das er als Misstrauen in Freunden und Familien sät, sondern auch die Beziehung zwischen Nathan und Shaé wird zum Problem. Shaé und Nathan müssen also nicht nur Ihre Feinde überwinden und zwischen Freund und Feind unterscheiden sondern auch ihre Liebe zueinander beweisen.

Tinkerbell’s Meinung

Ich muss zu erstmal zugeben, dass ich den ersten Band der Reihe nicht gelesen habe. Somit fiel mir die Einführung in das Buch ein wenig schwer. Bis man das Konzept des Anderen verstanden hat, und die Familienbande von Shaé und Nathan durchschaut hat braucht man ein wenig Zeit und Geduld. Doch hat man sich erstmal durch all die besonderen Fähigkeiten von Nathan und Shaé’s Familien gekämpft findet man schnell und unkompliziert in die Geschichte der beiden.
Gesamt finde ich die Grundidee der Serie wirklich gut. Nathan und Shaé stammen jeweils von drei der sieben großen Familien ab und haben von denen bestimmte Kräfte geerbt. Shaé zum Beispiel ist eine Metamorphe und kann ihre Gestalt ändern. Nathan verfügt über das alte Wissen der Kogisten. Diese Fähigkeiten helfen den beiden sehr in dem Kampf gegen den Anderen. Die verschiedenen Familie und ihren Fähigkeiten gefallen mir sehr gut und machen das Buch wirklich spannend. Es erinnert hin und wieder stark an die Geschichte von „Romeo und Julia“, denn auch die Familien von Shaé und Nathan bekriegen sich untereinander.
Gemeinsam mit einigen Angehörigen der Familien müssen Shaé und Nathan nun Onjü und Eqkter bekämpfen, um den Anderen daran zu hindern die Welt und die Menschheit zu zerstören.
Das Konzept des Anderen in seiner Dreifaltigkeit mutet manchmal etwas komisch an. Wie im biblischen Sinne Gott, wird diesmal das Böse in drei Teile geteilt. Jeder Teil kann einzeln handeln und zerstören, jeder auf seine Art und Weise. Nur wenn alle drei getötet werden kann der Andere gestoppt werden. Ein spannender Ansatz, der leider am Ende des Buches ein wenig fallen gelassen wird.
Gesamt ist das Buch kein wirklicher Pageturner. Die Handlung ist zwar sehr spannend, wird aber meist sehr klar und ruhig erzählt, so dass es einfach ist das Buch zwischendurch aus der Hand zu legen. Das finde ich hin und wieder wirklich schade. Das Ende ist leider sehr enttäuschend. Einige Handlungsstränge, wie zum Beispiel das „Pratum Vorax“, werden nicht weiter erläutert und zu Ende gebracht. Das lässt hoffen, dass doch ein dritter Band geplant ist, denn auch das Ende ist nur mäßig befriedigend. Leider…

In einem Satz

Eine schöne, aber einfache Fantasy Story mit tollen Ansätzen die leider nicht alle zu Ende gebracht werden.

Bewertung

4,5 von 6 Elfensternen

EDIT: Scheint doch ein Trologie zu sein, also ignoriert das offene Ende 🙂

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