The Secret Dreamworld of a Shopaholic
von Sophie Kinsella

Verlag: Black Swan
Seiten: 319

Kurzbeschreibung
Rebecca Bloomwood arbeitet als Journalistin bei einem Finanzmagazin in London. Ironischerweise soll Sie dort über Geldanlagen, Zinsen oder Kredite schreiben. Und dass obwohl Sie selber ihre Finanzen keineswegs im Griff hat. Mittlerweile flattern fast jeden Tag Rechnungen und Mahnung durch den Briefkastenschlitz und auch wenn Becky die Briefe erfolgreich unterm Bett versteckt, weiß Sie doch genau: sie ist verschuldet. Doch was tun, wenn es nun mal bei Prada gerade DIE Schuhe gibt? Oder das schicke Top bei DKNY? Und was ist eigentlich mit diesem Luke Brandon?

Tinkerbell’s Meinung
Ein süßes Buch. Und das soll jetzt nicht abwertend gemeint sein. Der Buchumschlag lässt es schon erahnen: dieses ist eher leichte Kost, Chick-Lit eben. Nichts Anspruchsvolles.
Doch so ganz stimmt das nicht, denn unter all dem Humor versteckt sich ein Problem, dass sicher wohl bekannt ist. Die Kaufhäuser locken aber man hat zu wenig Geld. Die Kreditkarte lässt einem in dem Glauben, das Geld würde irgendwann abgebucht, wenn es da ist, doch auch das stimmt nicht. Und wie soll man bloß widerstehen, wenn die Schuhe die man schon immer haben wollte im Ausverkauf sind aber man das Geld einfach nicht hat? Irgendwann in ihrem Leben ist sicher jede Frau (und der ein oder andere Mann?) mal über eines (oder alle) dieser Probleme gestolpert. Rebecca Bloomwood stolpert eben fast täglich über sie und löst sie auf die absurdesten Art und Weisen.
Kinsella beschreibt Situationen, die so komisch sind, dass man teilweise laut lachen muss. Und dann wieder welche, in denen man Becky einfach nur schütteln möchte! Und die Liebesgeschichte mit Luke Brandon gibt dem Werk einen schönen romantischen Touch. Sie gibt einem die Möglichkeit sich auf der einen Seite mit Becky zu identifizieren und auf der anderen Seite ihr Verhalten von außen zu betrachten und darüber nachzudenken. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen! Der Schreibstil ist flüssig und sehr persönlich. Man weiß in jedem Augenblick wo man (mit Becky) steht und woran man ist. Das bringt wirklich Spaß.
Alles in allem ist das Buch was für entspannte, lustige Lesenachmittage ohne viel nachdenken zu müssen.

In einem Satz
Lustige, leichte Literatur für zwischendurch die doch zum Nachdenken anregt.

Bewertung
5 von 6 Elfensternen

Die Verfilmung
Habe ich letztes Wochenende gesehen und muss sagen, dass sie mir nicht so gut gefallen hat. Die Drehbuchschreiber haben die Handlung komplett nach New York verlegt und das erste Buch mit den Folgebüchern durcheinander gewürfelt. Handlungsstränge sind verändert, die Geschichte um Luke Brandon wird anders erzählt. Irgendwie schade, denn ich finde einige Situationen gehen dadurch verloren. Zusätzlich fehlt mir ein wenig der Tiefgang, den das Buch dann doch irgendwie hat. Für einen Kinonachmittag ohne viel Anspruch ist der Film okay, aber erwartet lieber nicht zu viel.

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