Submarino
von Jonas T. Bengtsson

Übersetzung: Günther Frauenlob
Verlag: Tropen (bei Klett-Cotta)
Seiten: 380
Erscheint: 31.08.2009

Es ist lange her, dass ich ein Buch abgebrochen habe. Ich kann mit nicht mal erinnern, wann das letzte Mal war, denn eigentlich breche ich Bücher nicht ab. Submarino hingegen ging einfach nicht mehr. So schwerfällig zog die ganze Geschichte sich hin. Alles wiederholte sich, kein bisschen Spannungsbogen… einfach nichts! Vielleicht sollte damit die Sinnlosigkeit des Lebens, der Geschichte und der Charaktere vertieft werden. Für mich hat es eher dazu beigetragen, dass Buch einfach nicht mehr lesen zu wollen.

Zwei Brüder auf verschiedenen Wegen, immer beiden Füßen am Rande des Abgrunds. Immer kurz davor abzustürzen. Abstoßend, real und voller Gewalt präsentiert sich Submarino dem Leser schon auf den ersten Seiten. Doch dann passiert einfach nichts. Zumindest nicht in dem Teil in dem der eine Bruder Nick beschrieben wird. Das nimmt sicherlich ein Drittel des gesamten Buches ein und das ist mir für Nichts einfach zu viel.

Der Schreibstil wird irgendwann nur noch anstrengend. Die Lust zu erfahren was weiter passiert vergeht, denn es passiert ja nichts. Die Figuren sind in all ihrer Brutalität und Verlorenheit nur noch langweilig und nicht mal ein Mord kann dann noch bewegen. Ein Buch, das zum Nachdenken anregen und schockieren soll hat es für mich nur geschafft, dass ich damit nicht noch mehr Zeit verschwenden werde.

Bewertung
0,5 von 6 Elfensternen

Dieses Buch gab es von vorablesen.dec

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