Alles Neue macht der August

So, ab heute reihe ich mich also in die Reihe derer ein, die im August einen neuen Job, bzw. tollen neuen Vertrag haben! Ich war heute zum dritten (!!!) Gespräch bei einer Firma, die sich auf Internethandel spezialisiert hat und da haben sie mir dann wirklich einen Arbeitsvertrag mitgegeben! Ich gebe zu, dass es (noch?) nicht der Traumjob ist, aber das kann ja noch werden. Es ist vor allem aber ein Job, der sehr viel besser ist als mein jetziger, unbefristet und in der wunderschönen Speicherstadt! Ich freu mich total! Der August bringt also wirklcih gute Sache… jetzt kann’s bei mir auch losgehen! Ick foi mir total!
Ich berichte wie es weiter geht! Und einen ganz lieben Dank an all die Daumendrücker und Karmasender da draußen. Ihr seid einsame Spitze!!!! Ehrlich!

Kuchen backen in Kigali – Gaile Parkin

Kuchen back in Kigali
von Gaile Parkin


Übersetzung:
Maja Ueberle-Pfaff
Verlag: Ullstein
Seiten: 352

Es gibt Bücher zu denen kann man nur eines sagen: Ein schönes Buch! Kuchen back in Kigali gehört dazu – obwohl versteckt zwischen den Zeilen die Welt gar nicht so schön ist.
Angel backt Kuchen für Anlässe aller Art. Bei Tee bespricht sie die Wünsche Ihrer Kunden und erfährt dabei das eine oder andere über die Menschen. Geschichten über das vom Bürgerkrieg und HIV zerrüttete Afrika, über Rassismus, Liebe, Betrug und Tod. Und trotzdem verliert Angel ihre Lebenslust nicht und findet immer einen Weg.
Wie gesagt ein schönes Buch. Der Schreibstil ist leicht und flüssig und täuscht in eben dieser Leichtigkeit häufig über Probleme hinweg. Manchmal hat man fast das Gefühl man würde über einige Dinge einfach hinweg zu lesen. Nicht hinschauen, nicht wahrhaben, wie einige der Charaktere. Parkin zeichnet unglaublich lebendige Figuren, jeder einzelne hat seine eigene Geschichte, die man sofort um sie herum spürt. Jede Figur transportiert ihr eigenes Gefühl und sie alle werden um Angel und ihre Kuchen angesiedelt. Außerdem gelingt es Parkin die Situation von HIV, Armut und Bürgerkriegen in den afrikanischen Staaten einfühlsam und unaufdringlich zu umreißen. Man fühlt sich nicht schuldig oder verantwortlich und trotzdem spuken einem die Geschichten nachher im Kopf herum.
Ich kann das Buch wirklich nur empfehlen.

Bewertung
5,5 von 6 Elfensternen

Dieses Buch habe ich von vorablesen.de bekommen.

Submarino – Jonas T. Bengtsson

Submarino
von Jonas T. Bengtsson

Übersetzung: Günther Frauenlob
Verlag: Tropen (bei Klett-Cotta)
Seiten: 380
Erscheint: 31.08.2009

Es ist lange her, dass ich ein Buch abgebrochen habe. Ich kann mit nicht mal erinnern, wann das letzte Mal war, denn eigentlich breche ich Bücher nicht ab. Submarino hingegen ging einfach nicht mehr. So schwerfällig zog die ganze Geschichte sich hin. Alles wiederholte sich, kein bisschen Spannungsbogen… einfach nichts! Vielleicht sollte damit die Sinnlosigkeit des Lebens, der Geschichte und der Charaktere vertieft werden. Für mich hat es eher dazu beigetragen, dass Buch einfach nicht mehr lesen zu wollen.

Zwei Brüder auf verschiedenen Wegen, immer beiden Füßen am Rande des Abgrunds. Immer kurz davor abzustürzen. Abstoßend, real und voller Gewalt präsentiert sich Submarino dem Leser schon auf den ersten Seiten. Doch dann passiert einfach nichts. Zumindest nicht in dem Teil in dem der eine Bruder Nick beschrieben wird. Das nimmt sicherlich ein Drittel des gesamten Buches ein und das ist mir für Nichts einfach zu viel.

Der Schreibstil wird irgendwann nur noch anstrengend. Die Lust zu erfahren was weiter passiert vergeht, denn es passiert ja nichts. Die Figuren sind in all ihrer Brutalität und Verlorenheit nur noch langweilig und nicht mal ein Mord kann dann noch bewegen. Ein Buch, das zum Nachdenken anregen und schockieren soll hat es für mich nur geschafft, dass ich damit nicht noch mehr Zeit verschwenden werde.

Bewertung
0,5 von 6 Elfensternen

Dieses Buch gab es von vorablesen.dec

Büromails #3

Heute mal wieder eine nette Mail eingetrudelt. Diesmal eine interessante Abwesenheitsnachricht:

Hallo,
ich bin bis XX.XX.2009 im Urlaub und zwar dort wo sich Fuchs und Hase nicht nur „gute Nacht“ sagen, sondern vorher noch einen zusammen saufen, weil man da nichts, aber gar nichts anderes machen kann. Dementsprechend gibt’s da auch kein Internet und deswegen bleibt die Email bis dahin ungelesen.

Das ist doch mal eine Ansage!

Die Hütte – William P. Young

Schlagwörter

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Die Hütte
von William P. Young

Originaltitel: The Shack
Übersetzung: Thomas Görden
Verlag: Allegria, Juni 2009
Seiten: 304

Kurzbeschreibung

Mack Tochter Missy wurde brutal ermordet. Von Schuldgefühlen geplagt findet Mack nur schwer ins Leben zurück und ist gefangen von einer tiefen Traurigkeit. Bis Gott ihn für ein Wochenende in seine Hütte einlädt…

Tinkerbell’s Meinung
Vielleicht sollte ich zuerst sagen, dass ich mit einer gewissen Skepsis dem Buch gegenüberstand. Ich bin Christin und stehe auch dazu, habe aber nicht so viel für die „Erweckungsbewegungen“ aus den USA übrig und habe befürchtet genau das würde das Buch werden.
Wurde es dann doch nicht und das ist eindeutig eine gute Nachricht über das Buch. Ich denke es ist für Gläubige als auch für Ungläubige (wenn ich das mal ganz inkorrekt so unterteilen darf) geeignet und vor allem interessant.
Grundsätzlich bietet das Buch einige sehr interessante Denkanstösse in Richtung Glauben und Miteinander leben. So argumentiert Young gegen das Konzept der Hölle mit dem Argument, dass Gott alle Menschen gleich liebt und Jesus bereits alle Sünden auf sich genommen hat. Ein in sich schlüssiges Argument, dass sicherlich so hingenommen werden kann. Gottes Liebe, die ohne Vorbehalte und Gegenleistungen gegeben wird, kann Mack so erfahren. Auch die Dreifaltigkeit wird anhand der drei auftretenden Figuren versucht zu veranschaulichen.
Was mich gestört hat, war die Tatsache, dass fast unauffällig Missys Tod genutzt wird um Mack’s Zugang zu Gott zu rechtfertigen. Gott sagt, Missy wäre sehr tapfer gewesen und hätte gewusst, dass Gott bei ihr sei. Das wirkt fast noch bestialischer als ihr Tod selbst. Sicher kann man argumentieren, dass Young sehr eindeutig um dieses Problem diskutiert und Missy nicht als Mittel zum Zweck darstellt. Trotzdem bleibt für mich der bittere Nachgeschmack erhalten. Und gerade das macht das Buch für mich problematisch. Es präsentiert eingebettet in eine ganz interessante Geschichte über das menschliche Schicksal einige halbgare Glaubensgrundsätze und eine sehr zweifelhafte Botschaft.
Außerdem muss ich sagen, hat sich das Buch zum Ende hin doch sehr lang gezogen. Einer Begegnung mit Gott folgte die nächste und eine wirkliche Entwicklung war kaum zu sehen. In der Kürze liegt die Würze sagt man ja so schön, und ich denke diese Würze hätte Young auch ganz gut getan.
Ich denke man sollte das Werk mit Vorsicht genießen, aber genießen kann man es schon.

In einem Satz

Ein interessantes Buch über Glauben, Liebe und Hoffnung, das man in Teilen mit Vorsicht genießen sollte.

Bewertung

4,5 von 6 Elfensternen

Und sowas hörst Du?!?

Wie ich diesen Satz hasse. Genauso wie „Ach! Die Band? Das hätt ich ja gar nicht von Dir gedacht! Das ist doch ganz schön hart!“ Da frag ich mich doch: nach welcher Musik seh ich denn aus? Schlager? Softpop? Und überhaupt: muss man irgendwie besonders wirken/sein/reden, um bestimmte Musik hören zu dürfen? Und was ist eigentlich hart?
Vielleicht zum Hintergrund: am Dienstag war ich in Hamburg bei Limp Bizkit. In Originalbesetzung. Ein Ereignis, von dem ich nicht mehr gedacht hätte, dass ich es noch erleben darf. Ich dachte Limp Bizkit und ich findet nur noch auf CD-Ebene statt. Oder mp3. Jedenfalls nicht live. Und dann doch! Und geil war’s obendrein.
Aber was muss ich drumherum hören? Immer dieses „Und sowas hörst? Das ist doch so hart!“
Ehrlich, ich kann das nicht mehr haben. Limp Bizkit ist bei Weitem nicht hart. Außer das „härteste“ was Du hörst ist Coldplay… oder U2 (nichts gegen beide Bands by the way). Und überhaupt ist die Musik die ich höre nicht „sowas“ sondern eben Musik.
Und alle, die jetzt merken, dass sie diesen Satz schon einmal gesagt haben: Denkt mal drüber nach! Möchtet Ihr sowas hören? Möglichst noch leicht abfällig? Nein! Na, eben… ich auch nicht.
Der Rest: Ihr wisst sicher, was ich meine!

Büromails

Jaha, hier mal ein Beispiel, was ich den ganzen Tag lesen muss darf:

Hallo,

könnten sie bitte das Profil von XXX, mit der e-mail XXX löschen ?!
Denn ich habe das Passwort von dieser e-mail adresse sowie das Passwort meines anderen Profils nciht mehr und komme so nicht mehr auf mein Profil um es zu löschen. ich habe damals die bestätigungsmail von diesem Profil nicht gefunden und musste mir ein anderes Profil zulegen. Jetzt komme ich auf dieses Profil und möchte das andere löschen.
Danke!

Nee klar kein Problem, das mach ich glatt!

Stöckchen

Das lag so bei der Hexenprinzessin rum und da hab ich’s mitgenommen. Werde auch nett zu ihm sein 😉

Wie alt wirst du in drei Monaten sein?
Hmm, 27. Wow..

Denkst Du, Du wirst bis dahin verheiratet sein?
Eher nicht. Nicht mal wenn ich in der Zeit meinen Traummann treffen würde 😉

Was ist zurzeit dein Klingelton?
Die Jeopardy Melodie. Passend in allen Lebenslagen.

In wie vielen Städten hast du bisher gelebt?
Kiel, Potsdam, Inchnadamph (hmm, zählen 3 Häsuer als Stadt?), Stirling und Hamburg… also 5.

Bevorzugst Du in Schuhen herumzulaufen, auf Socken oder barfuß?
Wenn es geht immer barfuß. Ansonsten Schuhe.

Was ist deine Lieblingseiscreme?
eindeutig Schoko mit Schokostücken und Schokosoße

Hast du eine bestimmte Art und Weise, wie du im Bett schläfst?
Auf meiner rechten Seite liegend. Glaub ich, ich schlafe ja meist.

Bist du eine laute Person?
Nein eher nicht. Ausser es geht um American Football, Rugby und Konzerte.

Wie alt bist du?
26

Kannst du Poker?
Können? Nein, aber versucht hab ich’s mal.

Schon mal jemanden geküsst, deren oder dessen Name mit “D” anfängt?
Ja und nie wieder! 😉

Würdest du deine Nase piercen lassen?
Nee, dazu hab ich einfach zu viel Schnupfen 🙂

Bist du neugierig?
Im Pipi Langstrumpf Sinne ja.

Kennst du eine, die schwanger ist?
Hmm… persönlich? Nee nicht das ich wüsste.

Würdest du ohne deine Eltern zurecht kommen?
Finanziell ja. Sonst eher nicht!

Letzter Film, den du gesehen hast?
Gute Frage, Love Vegas war’s.

Ist es in der Regel einfach für andere, dich zum Lachen zu bringen?
Wenn es wirklich witzig ist auf jeden Fall.

Was hast du zuletzt in deinen Mund geschoben?
Brot mit Butter.

Wer hat zuletzt für dich gekocht?
Der Fleischer für das leckere Buffet. Yummy!

Wer hat dich zuletzt angerufen?
Die Anna-Maus.

Liest du den Sportteil der Zeitung?
Kommt drauf an.

Hast du eine gute Beziehung zu deinem Bruder/Schwester?
Aber hallo! Na klaro.

Was für Bilder hängen in deinem Zimmer?
Photos, gerahmte Vinyls, ein Vettriano, eine S-H Karte…

Wie siehst du aus: wie Mama oder Papa?
Ich denk wie Papa

Wenn du für den Rest deines Lebens nur noch ein einziges Getränk zu dir nehmen dürftest, welches wäre das?
Ooooh, hmm keine Ahnung. Früchtetee denk ich. Den kann man warm und kalt trinken. Und in verschiedenen Geshmacksrichtungen.

Was liegt rechts neben dir?
ein leerer Teller, Die Welt von heute, ein paar Zettel und ein Tacker

Schon mal irgendwo ins Wasser gefallen?
Ja in Celle in die Aller, beim Entenfüttern

Wer mag nehme das Stöckchen an sich.